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TTIP - Auswirkungen auf unsere Stadt

Öffentliche Veranstaltung - Eintritt frei! - Mi 17.09.2014 - 19.00 Uhr

 

Programmablauf:

  • Dokumentation:(TTIP - Der große Deal - Geheimakte Freihandelsabkommen) ca. 30 Minuten
  • Vortrag Auswirkungen von CETA und TTIP auf die Kommunen (Uwe Hiksch)
  • Diskussion - Was können wir gegen TTIP tun?

Sonderklagerechte für multinationale Konzerne, Hormonfleischimporte, erleichterte Zulassung von Chemikalien – über dies und noch viel mehr wird zur Zeit im Rahmen eines Freihandelsabkommens zwischen den USA und der EU verhandelt. Der auch TTIP – für „Transatlantic Trade and Investment Partnership“ – genannte Vertrag soll die Privilegien von Konzernen und Investoren sichern und sogar noch ausweiten. Mit zweifelhaften Versprechen von Wachstum und Wohlstand für alle werden die wirklichen Interessen der global operierenden Unternehmen verschleiert.
In vielen Bereichen – von der Lebensmittelerzeugung und -kennzeichnungüber die Chemikalienzulassung bis hin zu Arbeitnehmerrechten –sollen die hohen EU-Standards auf ein deutlich niedrigeres Niveau der USA abgesenkt werden.

Lesen gegen das Vergessen 2014

Lesen gegen das Vergessen - 2014

13.07.2014 - 15:00h - Neumarkt Recklinghausen Süd

Faschismus ist ein Verbrechen
Albert Funk

Faschismus ist keine Meinung -

Faschismus ist ein Verbrechen!

Gegen Rassismus und Ausländerfeindlichkeit!

Am 27. April 1933 wurde Albert Funk im Polizeipräsidium Recklinghausen von den Nazis durch unmenschliche Folter in den Tod getrieben. Am 2. Mai wurden im ganzen Reich die Gewerkschaftshäuser gestürmt und die Gewerkschaften verboten.

Wenige Monate vorher hatten rechte und konservative Kräfte entgegen allen Warnungen der Arbeiterparteien SPD und KPD den Hitler-Faschisten zur Macht verholfen. Unterstützt wurde die Nazipartei durch einflussreiche Kreise der deutschen Wirtschaft und der Schwerindustrie.

Der Terror der Nazis richtete sich sofort gegen die organisierte Arbeiterbewegung, gegen Mitglieder der Gewerkschaften, der SPD und der KPD. In den Jahren 1933 bis 1945 wurden Zehntausende antifaschistischer Arbeiter von den Nazis verfolgt, gefoltert und ermordet. Das Recklinghäuser Polizeipräsidium wurde zum Sitz der Gestapo-Leitstelle Nord. Von hier aus organisierten die Faschisten den Terror zuerst gegen die Organisationen der Arbeiterklasse. Allein im Recklinghäuser Polizei-präsidium fanden drei Antifaschisten den Tod. Hunderte Arbeiterinnen und Arbeiter aus dem Landkreis Recklinghausen wurden von dort aus nach grausamster Folter in die Konzentrationslager des Deutschen Reiches verschleppt. Der Terror der Nazis richtete sich auch gegen aufrechte Christen, bürgerliche Oppositionelle, gegen alles, was „anders“ als die Nazis war. Die Mehrheit der jüdischen Bewohner der Stadt Recklinghausen wurden Opfer des faschistischen Rassenwahns.